Kunterbunte Gedanken…

…ich habe meinen Blog ein bisschen vernachlässigt.

Es gab so viel Veränderung auf einmal in meinem Leben im letzten Jahr das ich erstmal in die neuen Situationen und neuen Menschen an meiner Seite hineinwachsen und mein Herz bei allem prüfen musste.

Im Hinterkopf immer diese 3 Fragen:

WILL ich das.

Will ICH das.

Will ich DAS.

Wenn man diese Fragen aufrichtig für sich selbst beantworten kann und sich bei den Antworten wohl fühlt befindet man sich denke ich auf einen guten Weg.

Ich habe eine wichtige Sache durch meinen Sohn gelernt die ich auch kurz erwähnen will.

Vor Lio war ich ein Mensch der viel Zweifel an sich selbst hatte und sich oft abgelehnt fühlte.

Ich war ein Mensch der sich vor allem in anderen Menschen oft verloren und total selbst aufgegeben hat.

Ich war ein Mensch der sich viel zu oft manipulieren und emotional erpressen ließ.

Angst hatte Grenzen zu setzen und Nein zu sagen.

Denn ich wollte ja das man mich mag, der Preis war oft aber viel zu hoch.

Ich war aber auch ein Mensch der gerne im Selbstmitleid gebadet hat.

Ein Mensch der auf Grund einiger traurigen und schlimmen Erlebnisse in der Vergangenheit auch manchmal nicht besonders nett zu sich selbst und zu anderen war.

Auf eine ungesunde und vor allem versteckte Art und Weise sogar egoistisch.

Verletzte Menschen, verletzen Menschen!

Doch durch Lio habe ich bedingungslose, reine Liebe erfahren.

Fast 2 Jahre nachdem mein kleiner Lio nicht mehr lebt hat sich meine Sichtweise und die meines Herzens in vielen Dingen geändert.

Mit voller Wucht demütig zu werden, am Boden aufzuschlagen war das was mich aufgeweckt hat.

Nicht nur meine Stärken sind mehr zum Vorschein gekommen sondern ich habe meine Schwächen und schlechten Charaktereigenschaften genau angeschaut und auch diese akzeptieren gelernt.

Man kann immer an sich selbst arbeiten.

Das ist auch das was die meiste positive Veränderung bewirkt.

Bei sich selbst anfangen.

Jeder Mensch besitzt Stärken und Schwächen.

Das ist keine Schande sondern Fakt.

Aber um echte Freunde zu haben, muss man in erster Linie selbst ein Freund sein.

Das bezieht sich auf so ziemlich alle zwischenmenschlichen Beziehungen.

Sein Lebensglück findet man nicht in anderen Dingen oder Menschen.

Man kann weder von anderen Menschen geheilt werden noch heilen.

Und ich habe alles möglich versucht um meinen Seelenfrieden zu finden und bin oftmals gescheitert.

Heute weiß ich, Glück ist auch nur ein Zustand der nicht immer gegeben ist.

Glück und Leid gehören zusammen.

Respekt, Rücksichtnahme und Wertschätzung anderen Menschen gegenüber, Grenzen setzen und Selbstliebe machen ein zufriedenes Leben möglich.

Ändern kann man niemand, wenn man sich über andere oder besser gesagt deren Verhalten einem gegenüber ärgert ist das oft ein gutes Übungsfeld für einen selbst.

Egal wie groß Erkenntnisse werden und sind, nach wie vor bleibt das Leben trotzdem für den menschlichen Verstand ein Rätsel, ein Geheimnis.

Man muss es einfach irgendwie leben, warum dann nicht gleich positiv und menschlich.

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Autor: puzzlelicious

Jeder von uns ist Kunst, gezeichnet vom Leben.

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