Gesegnet…

…ein Blogeintrag mit viel Dankbarkeit und Liebe verbunden. Mit Tränen des Glücks.

2016 war mit Abstand das schlimmste Jahr meines gesamten Lebens.

Ich habe vorher schon viele Tiefen durchstehen müssen aber im Jahr 2016 verlor ich den Boden unter meinen Füßen.

Mein Kind zu verlieren war der größte Abgrund in den ich gestürzt bin.

Ich kann euch nicht sagen wie dunkel meine Welt danach war. Wie ich nicht mehr atmen konnte. Wie ich das Gefühl hatte ich werde verrückt.

Ertrinken ohne zu sterben.

Eine Hülle ohne Leben.

Ein ständiges Flehen diese Erde verlassen zu dürfen.

Ich wurde vor kurzem gefragt was ich getan habe das es besser wurde.

Ich weiß es nicht.

Ich habe mich sterben lassen.

Und daraus entstand ein Neubeginn.

Anfang 2017 hat man mir Mut zugesprochen nicht aufzugeben sondern jetzt erst Recht aufzustehen und das Leben zu leben welches für mich bestimmt ist.

Ich war so wütend und fassungslos über diese Ermutigung.

Mein Kind war mein Leben, mein Ein und Alles. Meine Bestimmung.

Hätte ich gewusst was für ein Kampf es wird, wie viele Tränen es mich kostet, wie viele frische und alte Dornen es aus meinem Herz zieht, wie viel Schmerz es bereitet, ich hätte es niemals zugelassen meine Schutzmauer um mein Herz zum Einsturz zu bringen.

Doch jetzt bin ich dankbar für diese Zeit.

Ende 2017 blicke ich zurück und kann gar nicht in Worten beschreiben was es aus mir gemacht hat.

Meine Freundschaften die vorher schon immer sehr eng waren sind ums 100 fache intensiver und lebendiger geworden.

Noch liebevoller, echter und bedeutsamer.

Vergebung ist passiert. Familie entsteht neu. Vergangenheit ist vergangen. Einsamkeit hat mich zur Selbstliebe geführt.

Und das Beste, mein Herz hat ein richtiges Zuhause gefunden. Ein Gegenstück.

Zwei Herzen wurden ein Herz.

Ich kann gar nicht beschreiben wie großartig es sich anfühlt. Ich werde geliebt und das bedingungslos weil ich einfach ich bin. Ich habe weder Angst noch Zweifel.

Es ist Geborgenheit.

Ja, heute kann ich sagen:

Mein Sohn hat meine Welt verändert!

Ich liebe ihn heute noch genauso viel wie damals als er zum 1. Mal in meine Arme gelegt wurde.

Als er sich zum 1. Mal in meinem Bauch bewegt hat.

Als ich sein Herz zum 1. Mal schlagen sehen und hören konnte.

Ja, heute kann ich sagen:

Mein Sohn hat meine Welt verändert auch wenn er nicht auf dieser Welt leben darf!

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Autor: puzzlelicious

Jeder von uns ist Kunst, gezeichnet vom Leben.

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