I did it my Way…

Wenn ich zurück denke wie schwach, verzweifelt und erschöpft ich war vor einem Jahr.

Wie lebensmüde.

Und dann war da diese Entscheidung zwischen aufstehen und liegen bleiben. Bis heute weiß ich nicht wirklich wie ich es geschafft habe wieder auf die Beine zu kommen.

Ganz besonders emotional.

Für mich war damals klar es kann nicht gut werden, wie soll es das auch.

Und irgendwie habe ich mir plötzlich gedacht, na gut, ich habe absolut gar nichts mehr zu verlieren.

Also kann ich versuchen das Leben nochmal neu zu starten.

Aber diesmal so wie es sich auch gut für mich anfühlt.

Also habe ich monatelang genau hingeschaut, mein eigenes Verhalten und Reaktionen betrachtet und vieles aus meinem Leben entfernt was nicht gut für mich war.

Ich bin immer noch dabei.

Mittlerweile ist es aber nicht mehr so anstrengend sondern fast ein Abenteuer.

Kennt ihr das, es gibt starre Situationen und Verhaltensweisen bzw. manchmal werden von anderen Menschen unbewusst „Knöpfe“ gedrückt auf die man ganz bewusst und immer mit einem typischen Muster reagiert.

Ich glaube man sagt auch wunder Punkt dazu.

Es ist spannend für sich selbst herausfinden warum man da so gezielt drauf reagiert.

Es ist spannend alte und schlechte Prägungen und Verletzungen loszulassen.

Ich habe in meinem Leben viel für andere Menschen gekämpft und gegeben, ich bereue das nicht, aber ich habe erst jetzt verstanden wie sehr ich mich oft darin selbst verloren habe.

Ich habe auch verstanden das es einen Unterschied gibt wie Menschen auf Hilfe und Ermutigung reagieren.

Die, die es zu schätzen wissen wachsen dadurch mit, sind dankbar und geben einen automatisch etwas zurück.

Besonders ihr Vertrauen, Wertschätzung und Respekt.

Die, die emotional ausnutzen saugen einen aus, reduzieren Energie und Kräfte und können keinen Dank empfinden.

Es geht Ihnen oft nur darum in einer Opferrolle zu sein.

Natürlich das Motiv ist immer Anerkennung und Annahme.

Wer wünscht sich das nicht.

Aber erkennt man sich nicht selbst an, kann es auch kein anderer für einen übernehmen.

Den Unterschied zu kennen gibt einen so viel mehr Lebensqualität.

Jetzt wachse ich wieder.

Alles was ich tue, tue ich auch für mich.

Das eigene Ich ist immer mit dabei und das ist kein Egoismus, das ist lebensnotwendig.

Und ich habe den Beweis und Vergleich.

Mein Leben heute vs damals.

Heute ist es so viel besser geworden, weil ich mich um jemand kümmere der es wirklich braucht.

Mich selbst.

Dadurch ändert sich auch automatisch der Umgang mit anderen.

Ich bin gespannt wie es weitergeht.

Ich habe noch viel Arbeit vor und mit mir, aber jetzt genieße ich die Augenblicke in der Gegenwart die mir wirklich gut tun ganz bewusst.

Und auch die Zeit die ich mit bestimmten und besonders wertvollen Menschen verbringen darf.

Momentan bin ich tatsächlich glücklich wie sich alles entwickelt und bin dankbar für die Menschen die mich begleiten und mich sehen wie ich bin.

Und ich wünsche mir selbst das ich mich weiterhin gut fühle.

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Autor: puzzlelicious

Jeder von uns ist Kunst, gezeichnet vom Leben.

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