Leben mit Mitmenschen

Nach monatelanger Isolation finde ich Schritt für Schritt zurück ins Leben mit sämtlichen Höhen und Tiefen.
Aber ich merke das die Tiefen nicht mehr so lange andauern wie vor ein paar Monaten.
Ich merke aber auch wie schwer ich mir mit Menschen manchmal tue.
Mit den Worten und Gesten.
Es gibt die, die mich sein lassen wie ich bin, die mich nicht analysieren und durchschauen wollen, sondern mit mir lachen wenn ich lache und mit mir weinen wenn ich weine. Die meinen Weg der Trauer akzeptieren.
Es gibt die, mit denen ich zusammensitze und über scheinbar banales rede, wie Arbeit, Hobbys, Alltag eben und es tut gut, es tut gut meinen Schmerz mal beiseite schieben zu dürfen.
Und es gibt die, die mich scheinbar leben wollen, die hinter allem was ich tue, poste, schreibe glauben sie wüssten wie es mir doch “ wirklich “ geht oder gehen muss. Aber das ist vollkommen unmöglich, denn es ist mein Weg, den ich allein gehen, leben und fühlen muss.

Niemals wird man in der Lage sein in einen anderen hineinzudenken.
Dabei bin ich genau durch diesen Verlust an den Punkt angelangt an dem ich endlich authentisch bin und werde.
Ich habe gelernt zu äußern was in mir vorgeht, was ich empfinde und ich Schauspiele nicht mehr.

Die Masken sind gefallen.
Und mal ehrlich, jeder weiß, Gefühle wandeln sich ständig und das auch bei Menschen die weniger schmerzhaftes erlebt haben.

 

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Autor: puzzlelicious

Jeder von uns ist Kunst, gezeichnet vom Leben.

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